InfoAnimation

Das InfoAnimation des DOJ hat unser Tagungsthema aufgegriffen und das Heft zu „Politik und Offene Kinder- und Jugendarbeit“ mit Beiträgen aus der ganzen Schweiz gefüllt!

Ebenfalls darunter ist ein Artikel von Melanie Vonmüllenen – sie war Mitglied der AG Tagung und hat an der Tagung im Input-Referat gemeinsam mit Bettina Gessler ihre Bachelorarbeit vorgestellt. Die Idee, die JaRL-Tagung nach den vier Interventionsformen Politikimplementierung, Soziallobbying, Politikberatung und politische Bildung zu gliedern, stammte von ihr. Das InfoAnimation hat diese Gliederung übernommen, was für die Teilnehmenden unserer Tagung eine tolle Orientierung und einen Anstoss zum (noch) weiter denken gibt.

Marktplatz

Mittels eines Marktplatzes stellten sich verschiedene Projekte und Partner_innen der Bereiche Politikberatung, Politikimplementation, Soziallobbying und politischer Bildung vor. Hier bot sich die Möglichkeit zur Vernetzung, um für eine zukünftige Zusammenarbeit ins Gespräch zu kommen.

Marktplatzanbieter_innen

  • DSJ (Dachverband Schweizer Jugendparlamente)
  • Kantonale Jugendbeauftragte Luzern, Schwyz und Uri
  • Büro West AG
  • inplus gmbh
  • infoklick Zentralschweiz (Projekt Jugend mit Wirkung)
  • Jugendanimation Horw (Politik-Projekte)
  • AvenirSocial Zentralschweiz

 

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Liste von Broschüren und Literatur der Marktplatzanbieter_innen: marktplatz_infoliste

Open Space

Aktuelle Themen und Herausforderungen wurden gemeinsam mit den Teilnehmer_innen im Rahmen eines ‚Open Space‘ erarbeitet. Die Teilnehmer_innen konnten ausserdem Herausforderungen und Fragestellungen mit Fokus auf die politische Dimension der eigenen Arbeit einbringen und zur Diskussion stellen. Im Rahmen des ‚Open Space‘ wurden diese verschiedenen Handlungsfelder diskutiert und Vorgehensweisen ausgearbeitet.

Die diskutierten Fragestellungen

  • Wie kann Lobby für OKJA in der JaRL-Region wirksam sein?
  • Wie findet man die informellen Entscheidungsträger_innen?
  • Welche Organisationsstrukturen fördern das politische Gewicht der (Einzel-)Jugendarbeitsstellen?
  • Welche Qualitätsmerkmale der Jugendarbeit eignen sich für politische Kommunikation/Lobby?
  • Wie und wo ist politisches Handeln als Mitarbeiter_in ohne Leitungsfunktion möglich?
  • In welcher Form ist politische Sensibilisierung möglich?
  • Wie macht man Jugendarbeit mit braven Jugendlichen?

Flipcharts der Gruppenresultate

 

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Einige zusätzliche Notizen von den Open Space-Tischen: open-space_notizen

Club-Diskussion

Erfahrene Personen aus der Politik, der Verwaltung und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit diskutierten die verschiedenen Möglichkeiten, um Anliegen für die OKJA in die Politik einzubringen.

Fachpersonen

  • Arsène Perroud (Geschäftsleiter Verein für Jugend & Freizeit, Soziokultureller Animator FH, Gemeinderat)
  • Claudia Huser (Unternehmerin, Personal- und Organisations-psychologin MSc, Kantonsrätin Luzern / davor: Bereichsleiterin Quartierarbeit/Vorschulalter Stadt Luzern)
  • Bettina Gessler (Offene Jugendarbeit Affoltern am Albis) sprang für Charlotte Eicher (Geschäftsleiterin AvenirSocial Sektion Zentralschweiz, Aargau, beider Basel & Solothurn, Sozialarbeiterin FH) ein, die leider kurzfristig absagen musste.
  • Kurt von Rotz (Jugendbeauftragter Gemeinde Kriens, Sozialpädagoge HF).
  • Moderation: Valerio Moser

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Zusammenfassung der Clubdiskussion: clubdiskussion_notizen_1

Zusammenfassung der Clubdiskussion: clubdiskussion_notizen_2

Input-Referat

Die politische Verantwortung der Soziokulturellen Animator_innen wurde aufgezeigt und Handlungsfelder anhand der vier Dimensionen politischen Handelns nach Günther Rieger (Politikimplementation, Politikberatung, Soziallobbying und Politische Bildung) verständlich gemacht.

Referentinnen

  • Bettina Gessler
  • Melanie Vonmüllenen

 

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Die Powerpoint-Präsentation zur Tagung: ppp-jarl-tagung-2016

Die Bachelorarbeit zum Input-Referat: bachelorarbeit

Ausgangslage

Der Verein JaRL fördert und unterstützt den fachspezifischen Austausch der Berufstätigen im Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), organisiert Weiterbildungsangebote für Fachpersonen der OKJA und lanciert dazu regelmässig Fachtagungen zu einem aktuellen und relevanten Thema der OKJA in der Zentralschweiz. Die Fachtagungen sollen ein Gefäss bieten, um die Qualität der OKJA der Mitglieder zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Die OKJA der JaRL-Region wird in vergangener Zeit immer wieder vor Herausforderungen der Zentralschweizer Politik gestellt. D.h. die vieldiskutierte Sparpolitik der Kantone macht auch vor der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im JaRL Einzugsgebiet nicht halt. Die JaRL setzt sich dafür ein, dass in ihrem Einzugsgebiet professionelle OKJA geleistet werden kann. Dies ist nur mit entsprechenden Ressourcen und Fachwissen möglich. Damit diese Ressourcen längerfristig gewährleistet sind, sind Fachpersonen der OKJA gefordert, die politischen Rahmenbedingungen sowie eigene Handlungsmöglichkeiten und Grenzen zu kennen. Auf diese Weise kann mit den Herausforderungen am eigenen Arbeitsort professionell umgegangen und die kommunale Kinder- und Jugendförderung langfristig gestärkt werden.

Infos zur Tagung 2016

Handeln als Jugendarbeiterin oder Jugendarbeiter bedeutet immer auch politisch tätig zu sein. Doch was umfasst das politische Handlungsfeld der Jugendarbeiter_innen? Wie stellt sich die politische Realität heute dar? Wo ergeben sich darin Handlungsspielräume im Jetzt und für die Zukunft und wie können diese genutzt oder auch erweitert werden? Wo sind die Grenzen?

Diese und andere Fragen stehen im Zentrum der diesjährigen Tagung der JaRL. Die JaRL möchte damit die Jugendarbeit der Region stärken und ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, sich konstruktiv und aktiv mit der politischen Realität auseinanderzusetzen. Fachpersonen der Jugendarbeit wird ein Raum für die Reflexion geboten, was politisches Handeln bedeutet und welche Rollen in den vier Dimensionen des politischen Handelns nach Rieger (Implementierung, Lobbying, Politikberatung, politische Bildung) eingenommen werden können.

Ausserdem will die Tagung Fachpersonen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ein Instrumentarium mit auf den Weg geben, damit der Einsatz für Kinder- und Jugendanliegen im eigenen Tätigkeitsfeld gelingend und kreativ umgesetzt werden kann.